gezielte Fußpflege zu vermeiden wären.
Das Beachten der V eränderungen an den Füßen ist sehr wichtig, denn sie können nicht nur Spätfolge der Zuckerkrankheit sein, sondern auch deren erste Anzeichen. Beispielsweise können Funktionsstörungen der Schweiß- und Talgdrüsen die Füße austrocknen. Die Haut wird rissig, spröde und schuppig. Darüber hinaus kann es ebenso zu Fußmuskelschwund, Gelenkstabilitätsverlust und Fußdeformitäten kommen. Typisch sind beispielsweise so genannte Krallenzeh-Stellungen. Auch Hämatome, die sich sehr schnell entzünden und auf dieser Weise Geschwüre bilden oder Erkrankungen der Nerven gehören zum Erscheinungsbild des Diabetischen Fußes. Der Diabetiker empfindet dadurch ein Kribbeln in Füßen und Beinen. Es kann sogar dazu kommen, dass die Schmerzempfindlichkeit der Extremitäten, besonder die der Füße, ausfällt. Kommt es dann zum Beispiel bei der Fußpflege zu Verletzungen, nimmt der Erkrankte sie nicht mehr richtig wahr.
Qualifizierte Fußpflege und richtige, individuell abgestimmte Versorgung mit Schuhen und Einlagen können diese Entwicklungen verhindern. Denn wenn Ärzte, Therapeuten und Sanitätshäuser mit großer Sorgfalt bei der technischen Versorgung Hand in Hand arbeiten, kann der Fuß-Status regelmäßig überprüft und schwerwiegenden Folgen vorgebeugt werden.
Der Vortrag findet statt, am: Mittwoch, 09. Mai 2007, 19:00 Uhr
Im Gesundheitszentrum, Ehingen, im Hopfenhaus-Restaurant
Referenten:
Dr. Dietmar Hommel (Internist)
Ursula Weber (Podologin & Dozentin am Ulmer College für Podologie)
Martin Baur (Orthopädietechnik-Meister, Sanitätshaus Baur)
DIE TEILNAHME IST KOSTENLOS!
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